Saugroboter übernehmen die Macht

[Trigami-Review]

Was macht ein Mann, wenn seine Frau keine Lust auf Hausarbeit hat? Er erfindet den Staubsauger…

Der erste Staubsauger wurde von Cecil Booth im Jahre 1901 in England patentiert. Zuvor hatte er einem Experiment der Midland Railway Company beigewohnt, die versuchte, einen Bahnwaggon mit Hilfe von Pressluft zu reiningen… wie man sich denken kann, ging dieser gehörig daneben. Booth machte sich Gedanken und kam auf die Idee, dass der Staub nicht wegeblasen werden kann, aber angesaugt werden muss. Durch ein einfaches Experiment bestätigte er seine Therorie:

Er legte sein Taschentuch auf das Sofa und saugte mit dem Mund rundherum den Staub auf. Als das Taschentuch entfernt wurde, kam ein unansehnlicher Schmutzrand zum Vorschein. Doch dies war nicht seine

Emonde Guy (Schauspielerin) mit dem AEG Vampyr 1925 © AEG, Electrolux Deutschland GmbH

Emonde Guy (Schauspielerin) mit dem AEG Vampyr 1925 © AEG, Electrolux Deutschland GmbH

einzige Intention. Seine Frau, eine gebürtige Schottin, hatte nicht im mindesten Lust, die Hausarbeit zu verrichten und konzentrierte sich eher auf ihre Gesangskarriere an der Oper.

Die ersten Staubsauger wurden noch auf Pferdewagen transportiert und mit mehreren hundert Metern Schlauch wurden die Wohnungen gereinigt. Erst 1914, nachdem einige mechanische Staubsauger entwickelt wurden, kamen die ersten brauchbaren “Hand”-Staubsauger auf den Markt, welche nur noch 23 Kilogramm wogen und 550 Reichsmark kosteten. Eine Waschfrau, die ein Tageslohn von 3 Reichsmark bekam, konnte sich diesen selbstverständlich nicht leisten.

Soweit zur Vorgeschichte.

Die folgenden Jahre brachten immer weitere Entwicklungen. Die Sauger wurden immer kleiner und leistungsfähiger. Das einzige Manko ist nur, sich dazu aufzuraffen, und den Staubsauger aus der Kammer zu holen, um in meist gebückter Haltung die Wohnung zu saugen. Hier sorgen seit einigen Jahren Saugroboter für Unterstützung und die kleinen Helfer werden immer perfekter. Statt saugen, können sie jetzt auch wischen und bald kommen Fensterputzroboter auf den Markt.

Eine Quelle für Robotersauger ist der Onlineshop Robosauger.com. Hier findet man eine Auswahl an Robotern für alle (Putz)zwecke.

Zu Testen habe ich mir jetzt mal den Roomba 581 bestellt. Zwei Möglichkeiten hat man hierzu: einen kostenlosen 14-tägigen Test, oder das 30 Tage Rückgaberecht. Der Test ist von Vorteil, wenn man sich nicht sicher ist, ob sich so ein Roboter für die eigene Wohnung überhaubt lohnt. Während man normale Staubsauger bereits ab 80 Euro bekommt, allerdings auch wesentlich mehr ausgeben kann, beginnen die Preise für Saugroboter bei 350 Euro. Zumindest, wenn man sich kein billiges China-imitat kauft.

Die Technik ist denkbar einfach, aber auch ausgereift:

Der Roboter ist mit einer Ladestation verbunden, in die er, nach getaner Arbeit, automatisch zurückkehrt. Sensoren sagen ihm, wo es schmutzig ist und wo Hindernisse stehen. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) merkt er sich schwierige Passagen und lernt so, damit um zu gehen.

© robosauger.com

Mehere gegenläufig rotierende Bürsten transportieren den Schmutz zur Saugeinheit. Als Extra besitzt der 581 drei “Leuchttürme”. Mit diesen kann man die Wohnung in 4 besondere Reinigungsbereiche einteilen und der Roomba verlässt diesen nicht, bis der jeweilige Bereich komplett gereinigt ist. Möchte man den Roboter in einem Zimmer nicht haben, fungiert der Leuchtturm als virtuelle Wand und lässt ihn nicht durch. Natürlich ist der Saugroboter auch mit Absturzsicherungen ausgestattet, so dass Treppen kein Problem sind. Sicherlich wird es in Zukunft auch Roboter geben, welche die Treppe dann mitsaugen können.

Wenn man nicht möchte, dass der Roomba 581 unter den Füßen herum fährt, lässt sich eine Zeit programmieren, zu der der er die Reinigung startet. Und wer sich sorgen wegen der Bürsten macht, es gibt auch einen Saugroboter, der nur saugt.

In diesem Video kann man den Saugroboter in Aktion erleben:

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Wer Haustiere hat, kann ihnen damit eine Freude machen:

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Weitere Informationen zum Produkt

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