
© Adolf Riess / pixelio.de
Als ich am Montag Abend beim durchschalten der Fernsehrogramme auf dem RBB landete und Sätze hörte wie: “75 % der S-Bahnen werden ausfallen…” “Ab Mittwoch gilt ein Notfahrplan…”, dachte ich, ich sähe die Tageschau vor 3 Monaten oder eine ähnliche Sendung (Tatsächlich gibt es ja die Tagesschau vor 20 Jahren. Sehr interessant!).
Kaum dass die S-Bahnen wieder einigermaßen regelmäßig fuhren, kommt nun der nächste Hammer der Berliner S-Bahn:
Aufgrund kurzfristig notwendiger sicherheitsrelevanter Überprüfungen bietet die S-Bahn ab Dienstag, 08.09.09 nur einen stark eingeschränkten Fahrplan an. Es werden nicht alle Streckenabschnitte bedient. Bei mehreren Zügen wurden defekte Bremszylinder entdeckt…
Nun saß ich da und überlegte, was ich morgen machen sollte. Mein üblicher Arbeitsweg beginnt mit dem Bus, dann Umstieg in die U-Bahn, rüberflitzen zur S-Bahn und zum krönenden Abschluss noch mal in die Tram. Außer Flugzeug und Taxi nutze ich also täglich alle ÖPNV-Verkehrsmittel
Ich beschloss meine Abfahrtszeit um 20 Minuten vor zu verlegen, dann hätte ich genug Reserve nach hinten raus, um rechtzeitig auf der 35 Kilometer entfernten Arbeitsstelle zu sein … zumindest dachte ich das:
Wer weiterlesen möchte, kann dies hier tun >>
Bisher gibt es leider immer noch keine eindeutigen Hinweise auf den jungen Mann, der am 20. Juni eine 39-jährige Joggerin im Spandauer Forst ermordet hat. Zwischenzeitlich sucht die Polizei mit einem Überwachungsvideo des benachbarten Johannesstifts nach weiteren Zeugen: >> Link zu Berlin.de <<
Zur Erinnerung hier noch einmal die Täterbeschreibung:
- etwa 15 bis 20 Jahre alt
- etwa 175 cm groß und schlank
- kurze, mittel-/dunkelblonde Haare
- mitteleuropäischer Typ
- kein Bart, keine Brille
- bekleidet mit einem weißen Oberteil und einer langen, weißen Hose
- insgesamt gepflegte Erscheinung
- mit einem auffällig rotem Fahrrad unterwegs
Die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Berlin hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Straftat und Festnahme des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von bis zu 5.000 Euro ausgelobt.
Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.
Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nehmen die 7. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der
Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 46 64 – 91 17 01 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.