Selbstversuch: Freiheit schmeckt nicht süß

Sieben Tage des Selbstversuches sind vergangen. Ich bin in der 21. Schwangerschaftswoche. Mein Sohn hat gestern laut verkündet: „Mama, Du bist wirklich ganz schön dick geworden!“. Ja, es ist nicht mehr zu übersehen und doch kommt es nicht vom Essen, sondern von den anderen angenehmen Nebenbeschäftigungen, die in einem Eheleben so anfallen.

Die Woche war furchtbar. Ich habe mich schon sehr viele Jahre lang nicht mehr so intensiv damit beschäftigt, was ich mir zwischen die Lippen schiebe. Akribisch habe ich das Gegessene notiert und meine Gefühle dazu aufgeschrieben. Von Tag zu Tag habe ich festgestellt, dass es mir einerseits immer leichter fällt mich zucker-frei zu ernähren und auf anderseits sind doch Gefühle und Widerstände zu Tage getreten, welche schon lange kein Gehör mehr gefunden haben. Weiterlesen

Selbstversuch: Eine Woche keine Zucker- und Mehlprodukte

Ich bin in der 20-ten Schwangerschaftswoche und mein Bauch beginnt deutlich im Weg zu sein. Da mein Baby inzwischen schon 300 g wiegt und eigene, wichtige, stoffliche Bedürfnisse entwickelt, habe ich begonnen mir ernste Gedanken über die Qualität der Nahrung zu machen, die ich so Tag für Tag in mich hineinstopfe. Ja, ich stopfe, da mich der Heißhunger und die Gelüste in den letzten Wochen fest im Griff haben.

Einerseits ist mir bewusst, dass ich den elend langen Weg in Kauf nehme, um zum Bioladen zu latschen, damit ich der unbändigen Lust auf Steak nachkommen kann die schwangerschaftsbedingt ist. Nur zur Information: Lust auf Steak habe ich die letzten 34 Jahre meines Lebens niemals in dieser Ausprägung verspürt! Aber andererseits ist mir auch klar, dass die zittrigen Hände und die aggressiv-schwächelnde Unbeherrschtheit von einem zu rasant fallenden Blutzuckerspiegel herrührt, welches eindeutig ein Zeichen dafür ist, dass ich zu viel des Unguten esse. Weiterlesen

Abnehmen beginnt im Kopf – Nur noch ein Monat bis Weihnachten!

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Das Fest der Liebe und der Familie naht. Zur Freude des einen, zum Leid des anderen. Denn, wo nicht so sehr wie in der Familie, ist es so schön gemeinsam zu feiern? Wo kann man sich so fallen lassen und so authentisch sein, wenn nicht unter den Fittichen der eigenen Familienmitglieder? Für die einen würde die Antwort lauten: „Na, eben nur dort bei den Verwandten!“ und ich behaupte hier einmal, für die Meisten von uns würde die Antwort lauten: „Na, ganz sicher nicht bei Onkel Heinz oder Oma Gerda!“.

Ist es nicht viel mehr so, dass in den meisten Fällen die Familie unser stärkster Kritiker ist? Die Schwiegermutter, die das erste Mal seit Monaten zu Weihnachten zu Besuch kommt und auf uns „herabblickt“. Diese Vorstellung alleine lässt bei nicht wenigen die Fußzehennägel kräuseln. Und wer dann auch noch den tadelnden Blick von ihr erntet und sieht, wie die „alte Schachtel“ dem Sohnemann oder der Tochter zuflüstert: „Habe ich es Dir nicht gesagt? Sie/Er wird aufgehen wie ein Hefekuchen, wenn Du Sie/Ihn heiratest. Ich hab`s Dir gesagt.. Ein Blick auf Ihre(n) Mutter/ Vater hat doch Bände gesagt! Jetzt hast Du den Salat, ähm…Pfannkuchen…“

Ja, ja, die liebe Familie. Ist das nicht nett, wenn sich alle im Kreise versammeln und dabei mit Blicken abtasten? Blicken die so giftig zu sein scheinen, wie die klebrigen Nesseln einer Qualle, die ihre Beute mit dem tödlichem Gift darin zur Strecke bringt? Weiterlesen

Wie ich essen lernte und durch Kauen abgenommen habe

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„Sitz aufrecht, mach keinen Buckel, mach den Mund beim Kauen zu!“. Diese leidigen Aussagen bei Tisch kennt fast jedes Kind. Auch wir, als kleine Racker, haben uns mit Sicherheit anhören dürfen: „Sprich nicht mit vollem Mund, iss das, was Du im Mund hast auf, bevor du dir wieder was reinstopfst, Kind!“. Manieren nennt man das heutzutage. Ganz sicher ist es nicht der einzige Grund, weshalb wir uns beim Essen an bestimmte Regeln halten lernen. Nicht seit gestern, seit Generationen tun wir das und geben es auch erstaunlicherweise ohne zu hinterfragen an unsere Kinder weiter. Das, was so lange währt, obwohl es nicht in der Kirche gepredigt wurde, obwohl es nicht durch namenhafte Experten propagiert wurde, hat Bestand. Was ist so beständig daran?

Die Nützlichkeit dieser Regeln ist es! Weil es uns Menschen nützt. Wobei, denn nur? Beim sauber halten der Tischdecken und Pullover? Beim Erfüllen der Vorstellungen unserer Eltern über ein gut erzogenes Kind? Weiterlesen

Bei Vergiftung Erbrechen vermeiden

© Pixelio / C. Nöhren

Unfälle passieren mit Vorliebe im Haushalt und besonders Knder sind immer wieder von Vergiftungen betroffen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat kürzlich eine neue Broschüre herausgegeben, die Eltern darüber informiert, was im Falle einer Vergiftung zu tun ist. Weiterlesen