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Die Kunst der erotischen Verführung

Autor: Isabell Voetz | Datum: 22.11.2008 | Kategorie: Partnerschaft
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Buntes, glitzerndes und verheissungsvolles Flimmern umgibt den mit der rhythmischen Musik verschmolzenen Körper der Tänzerin auf der Bühne. Wie ein Paradiesvogel im Balztanz vollführt sie ihre reizvollsten Bewegungen mit eleganter Kokketerie. Voller Neugierde starren die Zuscher auf die heissen Bewegungen der Frau und hoffen stets den lustvollen Blick der Begehrten zu erhaschen. Jeder der Beobachter sitzt angespannt wie eine Geigenseite auf seinem Platz. Die feuerroten Wangen und glasigen Augen verraten die lustbeladenen Gedanken der Verführten. Es ist das Spiel mit der Leidenschaft und das Prickeln, das der bewusst eingesetzte Augenaufschlag und der gekonnte Dreh mit den weiblichen Rundungen auslöst, um Phantasie wie wilde Hengste in den vollen Galopp davon preschen zu lassen.

Brunettes Burlesque
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Frauen, die wissen sich zu präsentieren und mit dem Augenblick der Verheissung zu spielen, haben erkannt wie glamorös die Verführung sein kann. Das Vorspiel der Liebe ist wie die Erwartung der heißen Jahreszeit. Die nackte Haut, die Düfte und die Farben betören alle Sinne und machen das Jetzt zu einer endlosen Fahrt in den heissfeuchten Dschungel der atemraubenden Erwartung.

Reizwäsche und erotischer Tanz sind dabei nur die äußeren Werkzeuge, die, wenn sie gekonnt eingesetzt werden, ein besonderes Sinneserlebniss ermöglichen. Die erotische Entkleidung des Körpers ist für viele Frauen und Männer das was den besonderen Kick im Liebesleben ausmacht. Der Genuss an sich selbst und das bewusste Spiel mit den Reizen kann zu einer hohen Kunst aufsteigen, wie es die Striptease- Queen Dita von Teese inzwischen vormacht und Bettie Page in den 50-er Jahren bereits, wie es die Filmaufnahmen dieser Zeit verraten, gut gekonnt hat.

Bettie Page 1950

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Erotik muss nicht ordinär sein. Reizvoll verpackt, kann das, was Lust verspricht, gekonnt eingesetzt werden, um das Bedürfnis nach Körpernähe und Leidenschaft zu entfachen. Ein kleiner Anreiz für alle, die nicht wissen, was sie an den langen dunklen Winterabenden mit sich und dem Liebespartner anfangen wollen. Solange man an sich selbst Lust empfinden kann, wird man auch seinen Partner diese Lust vermitteln können, ganz gleich, ob man der Schönheitserwartung der Gesellschaft entspricht oder nicht.

Isabell Butzek

)!( Wissen ist gesund

01.01.2009


von: Isabell Voetz

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