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	<title>Kommentare zu: Burnout: Ein Rennen ohne Ziel</title>
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	<description>Wissen, das gesund gesund macht!</description>
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		<title>Von: Meggy</title>
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		<dc:creator>Meggy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 10:21:37 +0000</pubDate>
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		<description>Es gab Zeiten, da war das Burn-out den Managern vorbehalten und wer als Nicht-Manager behauptete, sich ausgebrannt zu fühlen, wurde als Weichei und arbeitsscheu abgestempelt. Ich bin alleinerziehende Mutter eines mittlerweile 6-jährigen Sohnes, ich bin voll berufstätig und seit Oktober letzten Jahres an Burn-out erkrankt. Selbst nach einer Krankschreibung von über 6 Monaten und einer Kur von 8 Wochen ist meine Leistungsfähigkeit noch nicht wieder voll hergestellt. Mittlerweile arbeite ich wieder (verkürzt) und habe in meinem Alltag all das, was ich über Burn-out gelernt habe, umgesetzt. Trotzdem verschwindet das Gefühl der inneren Leere und der Energielosigkeit nicht. Es ist nicht richtig, dass Burn-out nur dann entsteht, wenn der Mensch sich selbst überfordert. Es ist nicht richtig, dass Burn-out &quot;hausgemacht&quot; ist. Es ist nicht richtig, dasxs man alleine durch Verändern der äußeren Umstände ein Burn-out heilen kann. Die Heilung des Burn-outs kann nur dann geschehen, wenn der Betroffene lernt, seine Sichtweise zum Leben zu korrigieren. Das klingt so einfach, ist aber unendlich schwer. Denn meine Sichtweise ist Teil meiner Person. Ich muss lernen, ein &quot;neuer&quot; Mensch zu werden. Und dieser Prozess geht selbstverständlich mit Ängsten, Selbstzweifeln und Vermeidungsstrategien einher. Der Weg aus dem Burn-out heraus ist mindestens genauso schwer, wie das Durchleben der Krankheit selbst - alles andere wäre Schönfärberei - , aber nur dieser Weg führt dauerhaft aus dem Tal. Und wohl dem, der kompetente Helfer (die sehr rar sind) an seiner Seite hat.
Meggy</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab Zeiten, da war das Burn-out den Managern vorbehalten und wer als Nicht-Manager behauptete, sich ausgebrannt zu fühlen, wurde als Weichei und arbeitsscheu abgestempelt. Ich bin alleinerziehende Mutter eines mittlerweile 6-jährigen Sohnes, ich bin voll berufstätig und seit Oktober letzten Jahres an Burn-out erkrankt. Selbst nach einer Krankschreibung von über 6 Monaten und einer Kur von 8 Wochen ist meine Leistungsfähigkeit noch nicht wieder voll hergestellt. Mittlerweile arbeite ich wieder (verkürzt) und habe in meinem Alltag all das, was ich über Burn-out gelernt habe, umgesetzt. Trotzdem verschwindet das Gefühl der inneren Leere und der Energielosigkeit nicht. Es ist nicht richtig, dass Burn-out nur dann entsteht, wenn der Mensch sich selbst überfordert. Es ist nicht richtig, dass Burn-out &#8220;hausgemacht&#8221; ist. Es ist nicht richtig, dasxs man alleine durch Verändern der äußeren Umstände ein Burn-out heilen kann. Die Heilung des Burn-outs kann nur dann geschehen, wenn der Betroffene lernt, seine Sichtweise zum Leben zu korrigieren. Das klingt so einfach, ist aber unendlich schwer. Denn meine Sichtweise ist Teil meiner Person. Ich muss lernen, ein &#8220;neuer&#8221; Mensch zu werden. Und dieser Prozess geht selbstverständlich mit Ängsten, Selbstzweifeln und Vermeidungsstrategien einher. Der Weg aus dem Burn-out heraus ist mindestens genauso schwer, wie das Durchleben der Krankheit selbst &#8211; alles andere wäre Schönfärberei &#8211; , aber nur dieser Weg führt dauerhaft aus dem Tal. Und wohl dem, der kompetente Helfer (die sehr rar sind) an seiner Seite hat.<br />
Meggy</p>
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