Abnehmen beginnt im Kopf – Nur noch ein Monat bis Weihnachten!
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Das Fest der Liebe und der Familie naht. Zur Freude des einen, zum Leid des anderen. Denn, wo nicht so sehr wie in der Familie, ist es so schön gemeinsam zu feiern? Wo kann man sich so fallen lassen und so authentisch sein, wenn nicht unter den Fittichen der eigenen Familienmitglieder? Für die einen würde die Antwort lauten: „Na, eben nur dort bei den Verwandten!“ und ich behaupte hier einmal, für die Meisten von uns würde die Antwort lauten: „Na, ganz sicher nicht bei Onkel Heinz oder Oma Gerda!“.
Ist es nicht viel mehr so, dass in den meisten Fällen die Familie unser stärkster Kritiker ist? Die Schwiegermutter, die das erste Mal seit Monaten zu Weihnachten zu Besuch kommt und auf uns „herabblickt“. Diese Vorstellung alleine lässt bei nicht wenigen die Fußzehennägel kräuseln. Und wer dann auch noch den tadelnden Blick von ihr erntet und sieht, wie die „alte Schachtel“ dem Sohnemann oder der Tochter zuflüstert: „Habe ich es Dir nicht gesagt? Sie/Er wird aufgehen wie ein Hefekuchen, wenn Du Sie/Ihn heiratest. Ich hab`s Dir gesagt.. Ein Blick auf Ihre(n) Mutter/ Vater hat doch Bände gesagt! Jetzt hast Du den Salat, ähm…Pfannkuchen…“
Ja, ja, die liebe Familie. Ist das nicht nett, wenn sich alle im Kreise versammeln und dabei mit Blicken abtasten? Blicken die so giftig zu sein scheinen, wie die klebrigen Nesseln einer Qualle, die ihre Beute mit dem tödlichem Gift darin zur Strecke bringt?
Dann kommen nicht selten und ganz ungebeten ach so weise Sprüche wie: „Abnehmen leichter ist als Zunehmen.“ oder „Versuch es doch einmal mit „Schlank im Schlaf“ da hat meine Nachbarin acht Nutellabrote zum Frühstück verdrückt und trotzdem abgenommen!
Der einzige Ausweg, so scheint es, ist sich einfach zu verkrümeln. Wenn dann doch ein ruhiges Plätzchen gefunden ist, verlieren wir uns vielleicht in Tagträumen. Das wäre herrlich, genau dann, wenn alle versuchen in die Festkleidung vom Vorjahr über ihre Hüften zu pressen, sich selbst in ein rotes Samtkleid Größe 38 schlüpfen zu sehen. Wäre der angehaltene Atem des Schwagers es nicht wert, es allen zu zeigen? Wäre es nicht eindeutig und ohne Worte, genau das, was uns die Genugtuung geben könnte? Oh wie schön könnte dann das Familienfest werden! Dann kann es nicht schnell genug heißen: Das Fest der Familie naht. Zum Freud für den einen zum NEID des anderen.
Bei jedem von uns, der sich verändern möchte, muss das Motiv stark genug sein gegen die Angst vor Veränderung anzugehen. Diese Angst ist ja nicht offensichtlich. Sie ist unterschwellig und sie drückt nur wie ein Stein im Schuh. Doch sobald wir den Entschluss gefasst haben z. B. abzunehmen, kann aus diesem kleinen Stein plötzlich eine Eisenkugel werden, die mit einer Kette am Bein festhängt und jegliches Fortkommen unmöglich macht. Also, wie stark ist ihre Motivation abzunehmen? Die Gründe sind vielfältig und doch haben sie eines gemeinsam. „Das Abnehmen beginnt im Kopf!“
Abnehmen beginnt in Kopf oder der Weg zum Wohlfühlgewicht
| von: Isabell Voetz |
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Abnehmen, Gesundheit Abnehmen, weihnachten |
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